Propolis, das Antibiotikum der Bienen

Propolis ist das Kittharz der Bienen. Sie sammeln Harz an Bäumen und Blütenknospen. Zurück im Stock stellen die Bienen aus einer Mischung von Harz, Pollen, Wachs, Honig und Enzymen das Propolis her. Es dient zur Abdichtung von Ritzen und Löchern in der Beute. Zudem schützt es den Bienenstock vor Krankheitserregern. Die Zusammensetzung variiert je nach Saison und Standort. Uns Menschen kann Propolis als natürliches Heilmittel dienen. Ihm wird eine antimykotische, antivirale und antibiotische Wirkung zugeschrieben. Dies möchten wir nun selber ausprobieren und stellen eine 40%ige Propolis-Tinktur her. 

Propolistinktur selber machen

Dafür haben wir zuerst Propolis gesammelt. Wir konnten einiges in den abgenommenen Honigräumen finden, die nach der Ernte des letzten Honigs bis zum nächsten Frühjahr eingelagert werden.

Propolis ist genau wie andere Harze nicht wasserlöslich. Sehr gut löst es sich jedoch in Alkohol. Je hochprozentiger der Alkohol, desto besser die Löslichkeit. Wir haben uns unvergellten 96%igen Alkohol In der Apotheke besorgt. Der Vorteil von unvergelltem Alkohol besteht darin das die Propolistinktur nicht nur zur äußerlichen Anwendung benutzt werden kann. 

Rezept 40%ige Propolistinktur

Propolis ist bei Raumtemperatur eine sehr klebrige Angelegenheit. Nach einigen Stunden im Froster läßt es sich aber prima mit einem Mörser zerkleinern.
Insgesamt haben wir 60 g Propolis gesammelt. Diese haben wir zusammen mit 150ml 96%igem Alkohol in ein Gefäß gegeben. Die Mischung muss nun ca. 14 Tage täglich geschüttelt werden bis sich das Propolis vollständig im Alkohol gelöst hat.
Nach dem ersten Schütteln hat sich der zuvor klare Alkohol schon deutlich verfärbt. Nun heißt es 14 Tage warten. 
Wir werden berichten, wie es funktioniert hat und unsere Erfahrungen teilen.

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