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Die ersten Meter mit dem Lastenfahrrad

Die ersten Meter mit dem Lastenfahrrad

Für Lastenfahrräder interessieren wir uns schon länger, aber bisher hatten wir keine Gelegenheit zur Probefahrt. Das sollte sich am 2. April auf der Velo ändern.

Zuerst beschnupperten wir in den Messehallen die Lastenfahrräder unterschiedlicher Marken. Schnell stellte sich heraus, dass uns die Räder von Bullitt am meisten zusagen. Sie sind formschön und qualitativ hochwertig verarbeitet. Das spricht uns natürlich an.

Zu den Füssen des Fernsehturms, auf dem Freiluftgelände der Messe, fuhren wie die ersten Meter.

Dort lernten wir das sympathische Team von Velogut kennen und erfuhren von der Aktion „Lasten auf Leihrädern".

Wieder zu Hause angekommen, haben wir uns sofort beworben. Und es hat geklappt: Nun sind wir die erste Imkerei Berlins, die das Lastenfahrrad testen darf. Wir sind entzückt!

Genau einen Monat nach den ersten Metern auf dem Bullitt konnten wir am 2. Mai unser Leihfahrrad im Prenzlauerberg abholen. 

Trotz trüben, regnerischen Wetters fuhren wir euphorisch mit der S-Bahn zu Velogut, um das Rad entgegenzunehmen. 

Nass, aber glücklich. Das ist das Motto der Heimfahrt. Es braucht ein paar etwas wackelige Meter, um sich an das Lastenfahrrad zu gewöhnen. Danach ist es der pure Spaß. 

Nun folgt der Praxistest im Alltag der Imkerei.


Die große Box von Rhino erweist sich als sehr praktisch. Sie bietet über 300 Liter Stauraum.

Natürlich ist der Platz im Verhältnis zu unserem Bus überschaubar, aber für die wöchentliche Durchsicht der Bienen reicht er aus.

Sogar die Holzzargen der Beuten und die Werkzeugkiste passen in die Box. Schleier und Smoker sind auch unterzubringen. Am Ende bleibt sogar noch etwas Stauraum übrig.


Die erste Ausfahrt führt uns mitten ins Herz Berlins.

Ein Besuch der Bienen beim alten Stellwerk am Nordbahnhof steht auf dem Tagesplan.

Das sieht genau so idyllisch aus, wie es ist. Mit dem Lastenrad ungehindert durch die Mutterstadt. Entschleunigt und dennoch nicht langsamer als mit dem Auto. Durch die Bezirke mit ihren charakteristischen Gerüchen und Bildern. Genug Zeit, die Welt mit allen Sinnen wahrzunehmen und zu genießen.

Viel besser kann man es sich nicht vorstellen :-)

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